Nutzen Sie unser unverbindliches und kostenloses anwaltliches Erstgespräch - während des Lockdowns bequem und sicher via Videokonferenz.

Rechtsstreitigkeiten können nach der österreichischen Zivilprozessordnung nicht nur vor ordentlichen Gerichten ausgetragen werden, sondern auch im Rahmen nichtstaatlicher Schiedsverfahren.

Ein Schiedsgericht besteht in der Regel aus drei Schiedsrichtern. Diese sind nicht nur Juristen, sondern sehr oft auch Experten aus anderen Fachgebieten. Bei Uneinigkeiten im IT-Umfeld würde sich zum Beispiel ein Schiedsgericht anbieten, das aus zwei Technikern und einem Juristen besteht. Die Schiedsrichter führen das Schiedsverfahren und fällen am Schluss ein Schiedsurteil.

Schnelle und rechtsverbindliche Entscheidungen

Das Schiedsurteil ist wie ein Gerichtsurteil im Exekutionsweg vollstreckbar. Im Gegensatz zu den Verfahren bei den ordentlichen staatlichen Gerichten gibt es aber nur eine Instanz und somit eine stark verkürzte Verfahrensdauer.

Die rasche Entscheidungsfindung des Schiedsverfahren ist besonders im Geschäftsumfeld von Vorteil. So werden beispielsweise bei Großprojekten ständige Schiedskommissionen eingerichtet, die Streitfragen sofort entscheiden können. So wird verhindert, dass das Projekt z.B. aufgrund von ungelösten Streitigkeiten zwischen einzelnen Projektteilnehmern zum Stillstand kommt.

Rechtsanwaltskanzlei Harlander & Partner