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Bei Skiunfällen in Österreich gilt grundsätzlich österreichisches Recht. Auch, wenn in den Unfall ein Gast aus dem Ausland beteiligt ist. Geschädigte haben grundsätzlich einen Anspruch auf Schadenersatz. Dieser Anspruch umfasst etwa Schmerzengeld, Verdienstentgang, Heilungskosten, Verunstaltungsentschädigung, etc.

Verschulden ist Voraussetzung für Anspruch

Ein Schadenersatzanspruch nach einem Skiunfall setzt neben einem Schaden auch rechtswidriges Handeln und Verschulden des Schädigers voraus. Dem Unfallverursacher muss objektive Sorgfaltswidrigkeit anzulasten sein. Sorgfaltsmaßstab sind wiederum die FIS-Regeln.

Beweissicherung nicht vergessen

Der Kläger, also in der Regel der Geschädigte, muss beweisen, dass der Unfallverursacher eines Skiunfalls etwa gegen die FIS-Regeln verstoßen hat. Besonders wichtig bei einem Skiunfall ist neben der Absicherung der Unfallstelle, dem Leisten von Erster Hilfe und der Verständigung der Pistenrettung auch die Beweissicherung.

Gerichtliche Zuständigkeit

Das Gerichtsverfahren ist vor dem für den Ort der Schadenszufügung zuständigen Gericht durchzuführen. Bis zu einem Streitwert von € 15.000 ist das Bezirksgericht, über € 15.000 das Landesgericht zuständig.

Rechtsanwaltskanzlei Harlander & Partner