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Nicht nur beim Skifahren oder Snowboarden kann es zu Unfällen kommen. Auch beim Langlaufen sind Kollisionen und damit einhergehende Verletzungen nicht ausgeschlossen.

Nach einem Langlaufunfall stellt sich oft die Frage des Schadenersatzes. Ein Anspruch auf Schadenersatz beinhaltet etwa Schmerzengeld, Verdienstentgang, Heilungskosten, Verunstaltungsentschädigung, etc

Kein Schadenersatz ohne Verschulden

Wer nach einem Langlaufunfall Schadenersatzansprüche stellen will oder muss, der muss beweisen, dass dem Unfallgegner ein Verschulden sowie rechtswidriges Handeln vorzuwerfen ist.

Der Unfallverursacher muss sich objektiv sorgfaltswidrig verhalten. Sorgfaltsmaßstab sind die FIS-Regeln für Langläufer. Diese Regeln sind zwar kein Gesetz, die Gerichte ziehen jedoch bei Langlaufunfällen die FIS-Regeln als Sorgfaltsmaßstab heran. Wer sich entgegen den FIS-Regeln für Langläufer verhält, den trifft in der Regel das Verschulden am Langlaufunfall.

Rechtsanwaltskanzlei Harlander & Partner