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Wer schon einmal einen Unfall auf der Skipiste hatte, weiß, es geht alles furchtbar schnell. Dennoch sollte man, nachdem die Unfallstelle abgesichert, Erste Hilfe geleistet und die Pistenrettung verständigt wurde, nicht vergessen, Beweise zu sichern.

Personalien aufnehmen

Hier ist FIS-Regel Nr. 10 zu beachten. Diese besagt, dass jeder Skifahrer, ob Zeuge oder Beteiligter, ob verantwortlich oder nicht, im Falle eines Unfalls seine Personalien angeben muss.

Fotos, Protokoll und Skizze anfertigen

Sollte tatsächlich am Weg vor ein Gericht nichts vorbeiführen, so ist zu bedenken, dass grundsätzlich der Kläger für die anspruchsbegründenden Tatsachen beweispflichtig ist. Es ist daher sinnvoll, zeitlich möglichst nahe am Unfall, ein Protokoll des Unfalls und am besten auch eine Skizze des Geschehens anzufertigen. Sinnvoll ist es auch, vom Unfallort, der Umgebung, den beschädigten Gegenständen und gegebenenfalls von Verletzungen Fotos anzufertigen. Handyaufnahmen sind vollkommen ausreichend. Werden Personen bei einem Skiunfall verletzt, muss auch die Polizei verständigt werden.

Sollte ein Beteiligter fliehen, ist gegenüber der Polizei auch eine Personenbeschreibung abzugeben.

Rechtsanwaltskanzlei Harlander & Partner