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Die Höhe des Kindesunterhalts ist von zwei zentralen Faktoren abhängig: vom Einkommen des Unterhaltsschuldners und vom Alter des Kindes. Grundsätzlich gilt, dass je höher das Einkommen und je älter das Kind, desto höher der zu zahlende Unterhalt. Aber auch die Anzahl der Kinder und eine allenfalls bestehende Unterhaltspflicht gegenüber dem ehemaligen Ehepartner spielen bei der Bemessung eine Rolle.

In der Praxis haben sich konkrete Prozentsätze entwickelt, nach denen der Unterhaltsanspruch eines Kinder zu berechnen ist. Sie beginnen bei rund 16 % und steigen mit zunehmenden Alter des Kindes auf rund 22 %.

Verdient der Unterhaltsschuldner überdurchschnittlich gut, würde der Unterhaltsanspruch eines Kindes – bei Anwendung der Prozentmethode – ins Unermessliche steigen. Aus diesem Grund hat die Rechtsprechung die sogenannte „Luxusgrenze“ eingeführt. Mit ihr wird der Unterhaltsanspruch eines Kindes auf das 2 bis 2,5-fache des Regelbedarfs begrenzt. Unter Regelbedarf versteht man jenen monatlichen Betrag, den ein Kind in einem bestimmten Alter gewöhnlich benötigt. Der Jugendwohlfahrtsträger veröffentlicht für sämtliche Altersgruppen jährlich eine entsprechende tabellarische Auflistung.

Rechtsanwaltskanzlei Harlander & Partner