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Sofern beide Ehegatten die Betreuung der gemeinsamen Kinder zu „annähernd gleichen Teilen“ über haben, liegt das „Doppelresidenzmodell“ vor. In diesem Fall erbringen beide Elternteile ausschließlich Naturalunterhalt – Geldunterhalt ist von keinem zu leisten.

Für die Annahme des Doppelresidenzmodells verlangt die Rechtsprechung grundsätzlich keine strikte 50:50 Teilung der Aufwendungen zwischen den Ehegatten. Das wäre in der Praxis auch unmöglich durchführbar. Die Aufteilung zwischen den Ehegatten muss nur „annähernd“ gleich sein.

In der Praxis erscheint es Vielen natürlich praktisch, sich auf das Doppelresidenzmodell zu berufen und so einer Unterhaltszahlung entgehen zu können. Das ist aber alles andere als einfach, da die Rechtsprechung verhältnismäßig streng ist.

Rechtsanwaltskanzlei Harlander & Partner