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Testergebnisse sind wichtige Qualitätsnachweise und sind daher geeignet, das Kaufverhalten der Kunden maßgeblich zu beeinflussen. Die Werbung mit Testergebnissen erfreut sich daher zu Recht großer Beliebtheit.

Bei der Werbung mit Testergebnissen lauern jedoch zahlreiche rechtliche Fallstricke. Auch ein Testsieg schützt nicht vor berechtigten Abmahnungen, wenn die Regeln für die Werbung mit Testergebnissen nicht eingehalten werden.

Regeln für die Werbung mit Testergebnissen

Die Werbung mit Testergebnissen ist gemäß dem UWG (Bundesgesetz gegen den unlauteren Wettbewerb) zulässig, wenn folgende Voraussetzungen eingehalten werden:

Rechtsfolgen bei Nichteinhaltung der Regeln

Werden diese Regeln bei der Werbung mit Testergebnissen nicht eingehalten, dann liegt eine Irreführung bzw. eine Verletzung der Regeln über die vergleichende Werbung gemäß UWG (Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb) vor. In diesem Fall sind Mitbewerber des Werbetreibenden bzw. Vereine zum Schutz des Wettbewerbes oder der Konsumenten berechtigt, gegen diese Rechtsverletzung vorzugehen. Dies geschieht in Form einer Abmahnung (Übermittlung einer Unterlassungsaufforderung) oder einer Klage. Mögliche Ansprüche sind die Unterlassung der wettbewerbswidrigen Werbung, die Rechnungslegung, Schadenersatz bzw. entgangener Gewinn sowie die Veröffentlichung des Vergleichs bzw. des Urteils.

Eine Werbung, die die Geschäfts- oder Lizenzbedingungen des Testinstitutes verletzt, berechtigt das Testinstitut, Unterlassung zu fordern und Schadenersatzansprüche bzw. entgangenen Gewinn geltend zu machen.

Rechtsberatung und Prüfung

Unsere Rechtsanwälte beraten Sie gerne bei der rechtlichen Gestaltung von Werbung mit Testergebnissen und überprüfen Ihre Gestaltungsentwürfe auf die Einhaltung sämtlicher rechtlichen Erfordernisse.

Rechtsanwaltskanzlei Harlander & Partner